Jahresbericht 2017/2018

Geschäftsjahresbericht 2017-2018 zum download als pdf.

Protokoll der Jahrenshauptversammlung 09.03.2018 zum download als pdf

 

Liebe Mitglieder,

nachstehend gebe ich Ihnen einen Überblick über unsere Veranstaltungen bzw. Aktivitäten des hinter
uns liegenden Geschäftsjahres.

Vorab einige allgemeine Daten

Die Heimatfreunde haben z.Zt. 196 Mitglieder. Leider ist ein Mitglied verstorben.
3 Mitglieder haben aus den unterschiedlichsten Gründen gekündigt. Erfreulicherweise konnten wir
aber auch in diesem Jahr wieder 3 neue Mitglieder bei den Heimatfreunden begrüßen.
Dass der Heimatverein dennoch weitere 20 Mitglieder „verloren“ hat ist dem
Umstand geschuldet, dass wir die Mitgliederdatei insofern aktualisiert haben, dass wir alle
„Kinder“ die in der Familienmitgliedschaft als Mitglieder gezählt wurden, aber das 21. Lebensjahr
erreicht bzw. schon längst überschritten hatten, herausgenommen haben. Dies zu tun haben wir viele
Jahre versäumt und jetzt nachgeholt. Den Eltern der „Kinder“ haben wir mit den Einladungen eine
entsprechende Information zukommen lassen. Gleichzeitig haben wir darauf hingewiesen, dass wir uns
natürlich freuen würden, wenn diese dann als selbstständige Mitglieder dem Heimatverein beitreten
würden.
Damit ist die Mitgliederzahl zwar um 10% gesunken, aber dafür ist sie jetzt ehrlich.
Das heißt aber auch, dass wir alle Anstrengungen unternehmen müssen, den Verein so attraktiv zu
gestalten, dass neue Mitglieder akquiriert werden können. Klaus John wird zu diesem Thema unter
Verschiedenes noch etwas sagen.

Der Vorstand tagte im letzten Geschäftsjahr insgesamt 6 X

So wie in den vergangenen Jahren haben wir auch diesmal versucht unsere
Aktivitäten im Sinne der Mitglieder und der Dorfgemeinschaft durchzuführen.

Wie in jedem Jahr ist nach der Jahreshauptversammlung immer die erste Aktivität das Pizza backen am
historischen Backofen anlässlich des Maibaum Setzens der Maibaumgesellschaft am 30.04.2017. Auch
in diesem Jahr wurde von der Bäckerei Schmitz wieder Teig gespendet. Aufgrund der Erfahrung der
vergangenen Jahre wurde seitens des HV noch zusätzlich Pizzateig

beigesteuert. Die gesamte Aktion war für die Besucher kostenlos. Lediglich die
Maibaumgesellschaft erbat sich Spenden auf freiwilliger Basis.
Hinzu kamen noch reichlich türkische Pizzen, die von Mustafa, der Tankstelle
Hoisten gespendet wurden.
Sehr viel Anklang fand das Kinder schminken mit Ballonmodellage was ich letztes Jahr ja bereits
angekündigt hatte. Organisiert und gespendet wurde die drei Stunden dauernde Veranstaltung von
einem Mitglied und Freundin der
Heimatfreunde. Diese Aktion war ein voller Erfolg, denn es waren so viele Kinder gekommen, dass der
Dame, die das Schminken vornahm, nicht zur Ruhe kam und nach Ablauf der Zeit freundlich aber
dennoch bestimmt, Kinder abweisen musste. Das war sicher nicht das letzte Mal, dass so etwas
durchgeführt wurde. Vielleicht ergibt sich ja zum Jubiläum bereits die nächste Gelegenheit.

Der nächste Termin für den Heimatverein war das schon traditionelle Grillfest für die Senioren im
Pfarrheim am 17.08., welches vom Seniorenkreis ausgerichtet wird. Dies haben wir, vor allem mit
Hilfe von Karl, wie jedes Jahr unterstützt.

Im letzten Jahr berichtete ich, dass 2017 wieder das Freundschaftstreffen mit dem Weckhovener
Heimatverein stattfinden würde, welches ja 2016 aus personellen Gründen ausgefallen ist. Der Termin
stand auch schon fest, wurde aber kurzfristig vom Vorsitzenden Heinz Hick aus gesundheitlichen
Gründen abgesagt. Ein neuer Termin wurde nicht vereinbart, aber unser 1. Vorsitzende Karl wird
weiter mit den Weckhovenern in Kontakt bleiben.
Was stattgefunden hat ist ein Treffen am 14.11.2017 von Abgesandten der
Vorstände der Vereine Weckhoven, Hoisten, Reuschenberg und Norf. Hierbei wurde unterstrichen, dass
man auf vielmehr Ebenen zusammenarbeiten sollte.

Im letzten Jahr berichtete ich über die Arbeiten am historischen Backofen und kündigte an, dass
nunmehr auch die Rückseite geschiefert werden sollte. Dies wurde ohne irgendwelche Kosten für den
Verein durchgeführt und somit ist das Schiefern des Backofens abgeschlossen. (Leider sind schon
zwei Platten zerstört, vermutlich durch Kinder, die dort Fußball spielen. Das wird man wohl nicht
verhindern können, denn es soll ja dort gespielt werden und solange keine nennenswerten Kosten
entstehen ist das m.E. auch tolerierbar.)

Was dann noch fehlte war eine ordentliche Box hinter dem Ofen, um das Brennholz vernünftig zu
lagern. Diese Box sollte auch mit abschließbaren Türen versehen werden, da es immer wieder
vorgekommen ist, dass sich Leute von dem Brennholz bedient hatten (sollte man zwar nicht für
möglich halten, ist aber passiert). Auch diese Arbeiten wurden erledigt, sodass jetzt erst einmal
der Backofen nur genutzt werden sollte. Das nächste Mal wieder am 30.04. anlässlich des Maibaum
Setzens.
Erwähnenswert ist vielleicht eine Geschichte:
Im vergangenen Jahr besuchte eine Abordnung des Zonser Heimatvereins unseren Backofen. Jetzt
bekamen wir als Info mitgeteilt, dass man dort auch

einen Backofen bauen wird. Ich vermute mal, dass unser ehemaliger Dorfsheriff
Herr Bock dahintersteckt, der wohl jetzt in Zons wohnt.

Am letzten Samstag im September fand wie immer der Tagesausflug statt. In diesem Jahr ging die
Fahrt nach Andernach mit Besichtigung des Kaltwasser Geysirs und einer Schifffahrt auf der Mosel.
Auch für diese Fahrt hat Klaus John die Organisation übernommen die wie gewohnt hervorragend war.
Wenn nur
das Wetter mitgespielt hätte. So schön wie es 2016 gewesen ist, so schlecht war es 2017. Dies hat
die Stimmung schon etwas getrübt. Ansonsten war es eine prima Angelegenheit.
Im Internet ist der sehr schöne Reisebericht von Klaus nachzulesen.
In diesem Jahr wird es nach Monschau gehen. Sicher wird Klaus nachher etwas mehr dazu sagen können.

Am 07.12. fand dann noch die Weihnachtfeier für Senioren statt, die auch wieder durch Karl
unterstützt wurde.

Dann möchte ich noch über den Stand „Alter Friedhof“ berichten:
Jeder wird gesehen haben, dass Anfang Januar die Rodungsmaßnahmen begonnen hatten. Auch wurden
bereits die erhaltenswerten Grabsteine von
einer Fachfirma demontiert und warten nun auf die Umsetzung. Wir bekommen die geplanten neuen
Standorte mitgeteilt, so dass wir unsere Vorstellungen noch mit einbringen können. So wie es
aussieht wird wohl der Zeitplan der von
der Stadt beauftragten Firma eingehalten, und zwar bis Frühjahr fertig zu sein. Dann kommen wir als
Heimatverein erneut ins Spiel.
Wir hatten zugesagt das Eingangstor auf der Seite der Welderstraße zu restaurieren. Die Pläne dazu
sind bereits fertig und mit dem Fugen
herausmeißeln haben wir auch schon begonnen, benötigen aber noch Hilfe. Dann werden wir vor der
Fläche, wo die Grabsteine angeordnet sind, eine Tafel anbringen, die den Lageplan des alten
Friedhofs zeigt. Auch wird das Hochkreuz restauriert und mit einer neuen Tafel versehen, die wohl
beim Umstellen abhandengekommen ist.

Wie im vergangenen Jahr angedroht, werden wir bei Bedarf die Personen ansprechen, die ihre Mithilfe
zugesagt haben.
Sollten noch weitere Personen mithelfen wollen, so tragen Sie sich bitte auch in die Liste ein, die
nachher herumgereicht wird. Die Helfer, die sich bereits 2016 eingetragen haben, sind vorgegeben.

Auf eines möchte ich noch hinweisen: Der Heimatverein wird auch Geld in die
Hand nehmen müssen um das alles, was geplant ist, zu finanzieren.
Ich betone hiermit, dass es sich in keinem Fall um Mitgliedsbeiträge handeln wird, sondern
ausschließlich um zweckgebundene Zuschüsse und Spenden. Die Zuschüsse haben wir beantragt und von
der VR-Bank und der Sparkasse bewilligt bekommen. Das Verteilen der Zuschüsse der Sparkasse fand
am
28.02. öffentlich statt. Das heißt, dass wir uns den Zuschuss persönlich in der
Hauptstelle abholen konnten.
Weitere Spenden sind von Hoistener Bürgern eingegangen.

Der Vorstand wird selbstverständlich über die Ausgaben Rechenschaft ablegen, nimmt sich aber heraus
selber über deren Verwendung zu entscheiden.

Noch ein Hinweis:

Wir sind über jede Spende, und ist sie noch so klein, dankbar. Im Internet sind die Bankdaten des
Spendenkontos einsehbar. Unser Schatzmeister hat eine Trennung von Geschäfts- und Spendenkonto
vorgenommen, wie er gleich sicher darlegen wird.

Apropos Spenden:
Kornelius Ehl hatte dem Heimatverein zu Lebzeiten einige Münzen, vorwiegend aus DM-Zeiten,
vermacht. Wir haben einige einschlägige Münzhändler
aufgesucht, um deren Wert taxieren zu lassen. Mehr als den Nennwert konnte nicht erzielt werden,
sodass wir diese bei der Bundesbank eingelöst und €35,00 erzielt haben. Dieser Betrag wurde der
Vereinskasse gutgeschrieben.

Wie sich die Vorbereitungen zur 1200-Jahr Feier in diesem Jahr bisher gestalten, soll ein Thema
unter Verschiedenes sein.

Die Richard Schirrmann Schule ist an die Heimatfreunde herangetreten, ob man sich nicht an der am
05.03. beginnenden Projektwoche beteiligen könne. Dies haben wir natürlich bejaht und unser 2. GF
Klaus John hat die Heimatfreunde in Form eines Rundgangs mit den Themen „Embleme HOISTEN und
STRASSEN im Dorf würdig vertreten. Dies ist von den Kindern und den Lehrern so positiv aufgenommen
worden, dass schon die nächste Anfrage vorliegt.

Nicht unerwähnt möchte ich lassen, dass auch in diesem Jahr der Heimatverein die Martinstüten für
die Kinder gestellt hat unterstützt und weitgehend finanziert durch Werbeeinnahmen hiesiger Firmen.

In der beliebten Stadtanzeiger-Beilage „Mittendrin“ konnte der HV für Hoisten auch wieder Artikel
mit Fotos platzieren: Umgestaltung alter Friedhof; Jahresausflug nach Andernach,
Renovierung/Schieferung Backofen.

Noch etwas in eigener Sache:
Früher gab es immer die Protokolle der JHV vom Vorjahr in schriftlicher Form auf den Tischen
verteilt. In Zeiten der Digitalisierung steht dieses Protokoll
spätestens 4 Wochen nach der Versammlung auf unserer Internetseite zur Verfügung. Ebenso der
Geschäftsbericht, den Sie soeben vernommen haben. Sollte jemand, aus welchen Gründen auch immer,
eine schriftliche Form
wünschen, bitte ich dies bei unserer Schriftführerin Beate zu beantragen. Dann wird das notiert und
wird dann so geschehen.
Zum Schluss möchte ich mich im Namen des Vorstands bei all denen
bedanken, die uns im vergangenen Jahr unterstützt haben und hoffentlich weiterhin unterstützen
werden.
Ich bedanke mich sehr für Ihre Aufmerksamkeit.

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